Die Fakten:

  • 9 km und mehr läuft eine Pflegekraft durchschnittlich pro Schicht
  • 21% der Zeit pro Schicht verbringt eine Pflegekraft mit Laufarbeit
  • 15% der Zeit pro Schicht verbleiben für die Pflege von Patienten

Quelle: Fiedler et al. (2012): Analyzing what nurses do during work in a hospital setting: A feasibility study using video. 43(4):515-23.

Der digitale Pflegeruf von PIATO:
Effektive Pflegeentlastung und mehr Zeit für Patienten

Die derzeitige Lösung des Schwestern- oder Pflegeruf
auf Basis der Lichtrufanlage ist für Pflegekräfte und Patienten suboptimal:

95% aller Pflegerufe sind kein Notfall.

Trotzdem muß jeder Pflegeruf wie ein Notfall behandelt werden.

(Auf das Bild klicken)

Nachteile für Pflegekräfte:
- mehr Stress
- mehr Zeitaufwand
- längere Laufwege
- keine Dokumentation

Nachteile für Patienten:
- Gefühle der Unsicherheit
- mehr Sicherheitsrisiken
- ungewisse Wartezeit
- Sorge zuviel zu rufen  


Die Lösung: Der digitale Pflegeruf von PIATO:
Hohe Akzeptanz bei Pflegekräften und Patienten

 

Patienten nutzen ihr eigenes Smartphone oder Tablet und können Rufanlässe und deren Dringlichkeit angeben.

Die Pflegekräfte geben Feedback, dass der Ruf gehört wurde und daß jemand kommt.

Alle wichtigen Parameter der Rufbearbeitung werden automatisiert dokumentiert

(Auf das Bild klicken)

Vorteile für Pflegekräfte:
- weniger Stress
- weniger Zeitaufwand
- kürzere Laufwege (-30%)
- transparente Dokumentation

Vorteile für Patienten:
- Vertrauen in die Pflegekräfte
- Vermeidung Sicherheitsrisiken
- geduldiges Warten
- keine Sorge zu viel zu rufen  


Der PIATO Pflegeruf: genial einfach:
Ein No Brainer*

*No Brainer = aus dem Englischen: etwas, das aus sich selbst heraus verständlich und leicht bedienbar ist; zugleich etwas, wo man es sich fragt, warum es nicht früher schon da war

 

 

Der PIATO Pflegeruf macht aus der Übermittlung von Pflegerufen
ein wirkmächtiges Tool zum Patient Empowerment, zur Entlastung
von Pflegekräften und zur Steuerung für die Pflege- und Klinikleitung

Empowerment von Patienten für die aktive Mitwirkung

Patientenaktivierung. Der PIATO Pflegeruf beinhaltet ein niederschwellige Aktivierung der Patienten. Er fördert die Wahrnehmung von Pflegebedürfnissen und die Einschät-zung ihrer Dringlichkeit.

Barrierefreie Mitwirkung. Der PIATO Pflegeruf ist in Funktion und Design barrierefrei nutzbar. Damit lässt er sich auch von älteren Patienten und in vielen Fachabteilungen einsetzen.

Bewusster Umgang mit Pflegerufen. Mit dem PIATO Pflegeruf rufen Patienten überlegter. Extreme in der Ruffrequenz gehen zurück. Erfahrungen zeigen, dass Patienten insgesamt weniger rufen.

Effektive Zusammenarbeit und Entlastung im Pflegeteam

Pflegeentlastung. Der PIATO Pflegeruf führt zu einer messbaren Pflegeentlastung. Dies bedeutet: weniger Rufstress, 30% weniger Laufwege, eingesparte Laufzeiten,  mehr Zeit für Patienten.  

Zusammenarbeit im skill-grade-mix. Der PIATO Pflegeruf ermöglicht eine effektive Rufverteilung im Team. Rufanlässe können entsprechend den fachlichen Erfordernissen zugewiesen werden.

Erweiteres Pflegeassessment. Rufanlass und Rufhäufigkeit pro Patient sind hilfreiche Kriterien zur Einschätzung des Pflegebedarfs und der Heilungsfortschritte nach einem operativen Eingriff (z.B. Mobilisation).

Effektive, erlöswirksame Steuerung für die Pflege- und Klinikleitung

Pflegepersonalplanung. Die beim PIATO Pflegeruf automatisiert erfassten Daten geben ein differenziertes Bild über den zeitlichen Aufwand zur Rufbearbeitung pro Schicht und Station.

Mitarbeiterfreundliche Pflegeentlastung. Die durch den PIATO Pflegeruf erzielte Entlastung hilft den Krankenstand, die Teilzeitqoute und die Fluktuation von  Pflegekräften zu senken.

Erlöswirksame Pflegeentlastung. Die durch den PIATO Pflegeruf dokumentierte Pflegeentlastung kann verhandlungssicher für Budget-Verhandlungen mit den Krankenkassen geltend gemacht werden.


 Die Implementierung des PIATO Pflegerufes verbindet Pflegeentlastung mit Prozessoptimierung

 

 

Weiterführende Fragen
Auf welchen Arbeiten baut der PIATO Pflegeruf auf?
  1. Beiträge der WHO und EPF zum Patient Empowerment seit 2000ff
  2. Nationaler Aktionsplan zur Gesundheitskompetenz (2018)
  3. Studien zu Belastungen in der Pflege und von Pflegekräften (Boeckler-Stiftung, AOK, TK  u.a.)
  4. Studien zur Digitalisierung in der Pflege und zur Unterstützung der Arbeitsorganisation (Fischer 2019 u.a.)
  5. Studien zur Akzeptanz digitaler Lösungen von Patienten und Pflegekräften
  6. Richtlinien zur barrierefreier Software-Entwicklung
  7. Eigene Befragungen bei Patienten, Pflegekräften und Pflegeverantwortliche
Welche Hürden mußten überwunden werden?
  1. Entwicklung eines barrierefreien Designs mit intuitiv verstehbaren Funktionen
  2. Vereinfachung des Anmelde- und Onboarding Prozesses
  3. Entwicklung eines nutzerfreundlichen Cockpits mit aussagekräftigen Auswertungen
  4. Klärung der Voraussetzungen für eine reibungslose Funktion in Verbindung mit der WLAN Situation in Krankenhäusern
  5. Lösen der Schnittstellenthematik für Anmelde- und Dokumentationsprozesse
  6. Vereinfachung des Anbindungsprozesse des PIATO Pflegerufes an die Krankenhaus-IT
  7. Anpassen des Implementierungsprozesses, um möglichst alle Pflegekräfte mitnehmen zu können
Inwiefern unterstützt der PIATO Pflegeruf Patienten?

Der Patient wird auf eine niederschwellige Art dazu aufgefordert sich seine Pflegebedürfnisse bewusstzumachen und die Dringlichkeit einzuschätzen. Dies holt ihn aus der passiven Grundhaltung: „Ich brauche Hilfe“ heraus. Die passive Grundhaltung begünstigt bei einem Teil der Patienten ein reflexartiges Drücken des Notfallknopfes. Dadurch wird ein Gefühl der Schwäche und der Abhängigkeit verstärkt.

Für einen anderen Teil der Patienten wirkt der Notfallknopf wie eine Barriere. Sie rufen weniger als es angebracht wäre. Dadurch gehen sie Sicherheitsrisiken ein. Sie nehmen beispielweise Schmerzen als notwendig hin. Oder stürzen beim Gang auf die Toilette, weil sie denken, dass niemand sie gehört hat.

Dagegen nehmen sich Patienten mit dem PIATO Pflegerufes als direkt einbezogen, selbstbestimmt und selbstwirksam wahr. Es ist das eigene, vertraute Smartphone, mit dem einen Ruf absetzt wird. Damit wird die Rufbearbeitung als Teil des eigenen Einflussbereiches wahrgenommen.

Wodurch fördert der PIATO Pflegeruf die Patienten-Pflege-Kommunikation?

Der PIATO Pflegeruf enthält strukturierte Dialogelemente, die an die Erfahrungen des Patienten mit Messenger Diensten anknüpfen. Dieser Wiedererkennungseffekt wirkt aus sich heraus vertrauensbildend.

Dazu gehört das Feedback der ihn betreuenden Pflegekraft, nachdem der Patient ein Pflegeruf abgesetzt hat. Das signalisiert dem Patienten: „Ich wurde gehört!“, „Meinem Bedürfnis wird ernst genommen!“ Das stärkt das Vertrauen in die Pflege. Zugleich fühlt der Patient sich in seiner abhängigen Rolle wertgeschätzt.

Nach Abschluss der Rufbearbeitung erhält der Patient die Gelegenheit sich niederschwellig zu bedanken. Es ist wiederum ein vertrautes Element, das der Patient aus sozialen Netzwerken und Messenger Diensten kennt. Für die Pflegekraft hat der Dank, wenn er auf ihrem Smartphone auftaucht, den Charakter einer kleinen Aufmerksamkeit und der Wertschätzung.

Insgesamt wird mit dem PIATO Pflegeruf auf eine unaufdringliche Weise ein verbindendes Gefühl der Zusammenarbeit vermittelt.

Welche Belastungen bei Pflegekräften hilft der PIATO Pflegeruf zu senken?


Der PIATO Pflegeruf entlastet Pflegekräfte,
institutionell, körperlich und psychisch:
- mehr Zeit zur Selbstfürsorge
- mehr Zeit für Patienten
- weniger km Laufwege pro Schicht
- weniger Stress bei der Rufbearbeitung
- weniger Alarmmüdigkeit
- transparent gemachte Pflegeleistungen

Wie können Krankenhäuser mit dem PIATO Pflegeruf Erlöse generieren?

Laut KHEntG = Krankenhausentgeltgesetz kann ein Krankenhaus pflegeentlastende Maßnahmen in Höhe von bis zu 4% des Pflegebudgets bei den Kassen als Pflegeentlastung geltend machen. Bedingung dafür ist, dass die Pflegeentlastung in Form von Vollzeitkräfte nachgewiesen wird. Es werden nicht die Kosten der Maßnahme entgolten sondern das Maß der Pflegeentlastung.

Wenn man Pflegeentlastung umsetzt, die nicht als Vollzeitkräfte dargestellt werden kann wie z.B. ein elektrisches Patientenbett, um den Patienten leichter anzuheben oder zu drehen, ist das zwar pflegeentlastend, wird aber von den Krankenkassen abgelehnt, weil Betten keine Vollzeitkräfte sind.

Unsere Lösung ermöglicht die zeitgenaue Dokumentation der durch den PIATO Pflegeruf eingesparten Zeit. Daher kann die Einsparung in Vollzeitkräfte umgerechnet werden. Damit kann ein Krankenhaus die Einsparung verhandlungssicher als pflegeentlastende Maßnahme in Bugetverhandlungen mit Krankenkassen erstattet bekommen. Bei einem Krankenhaus mit 500 Betten lassen sich Erlöse in der Größenordnung von 3 - 4 Vollzeitkräften erzielen.

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