Das Grundproblem und die Faktenlage:

  • Patienten könnten zuweilen mehr bei Behandlungen mitwirken wie dies gesehen oder gewürdigt wird;

  • Patienten erkennen von sich aus häufig die Chance nicht, die sie haben, sich mit sich selbst und ihrer Krankheit auseinanderzusetzen;

  • Der medizinische Heilungsverlauf ist nicht von der psychischen Seite des Patienten zu trennen. Themen wie Schmerz, Angst und Stress spielen insbesondere bei labilen und körperlich geschwächten Patienten eine nicht zu unterschätzende Rolle;

  • Patienten zu psychisch zu stabilisieren und heilungsbezogen zu stärken ist eine wichtige Aufgabe der Pflege, die sie aus Zeitknappheit häufig nur ansatzweise leisten können;

  • Patienten aus einer Haltung der Passivität und der Ohnmacht herauszuholen bedeutet ihnen die Verantwortung für ihr Leben und die Folgen einer Krankheit zurückzugeben;

  • Der subjektive Behandlungserfolg hängt von vielen weichen Faktoren ab.

Das Modul Heilungsförderung: multimodal und multimedial

Medizinisch-pflegerischer Wirkungsumfang:

  • Schmerzmedikation
  • Heilungsverlauf
  • Früherkennung Komplikationen
  • Bedarf Pflegegespräche
  • Bedarf Sozialdienst/Entlassmanagement
  • Stressabbau
  • Angstbewältigung
  • Selbstfürsorge
  • Schmerzbewältigung
  • Krankheitsbewältigung
  • Stärkung Immunsystem
  • Stärkung Therapietreue
  • Stärkung Teilhabe/Lebensqualität

Funktion und Wirkung:

  • digitale Angaben von Schmerz und Tagesbefinden von Patienten auf Knopfdruck auswertbar;

  • multimodales Konzept der Heilungsförderung zur Aktivierung der Ressourcen der Patienten;

  • vermittelt der Pflege Impulse zur psychischen Stabilsierung von Patienten;

  • vermittelt Patienten Anleitungen und Übungen zur Bewältigung von Schmerz und Krankheit;

  • zeigt frühzeitig den Bedarf an Unterstützung, z.B. durch den Sozialdienst sowie für das Entlassmanagement;

Nutzen:

  • gibt der Pflege ein zeitsparendes Medium der Überwachung und bindet Patienten aktiv in die Heilungsförderung und in die Vermeidung von Heilungsrisiken ein

  • ermöglicht der Pflege Unterstützung bei der psychologischen Betreuung und gibt Hinweise für weiteren Betreuungsbedarf

  • unterstützt zeitsparend die Pflege in der Dokumentation des Heilungsverlaufs und in der Auswertung relevanter Daten